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Brennholzkunde

 

Grundlegende Informationen:

Brennholz wird bei einer Restfeuchte von max. 20% als lufttrocken bezeichnet.

Lufttrockenes Holz sollte immer an einem trockenen Ort gelagert werden, da sich der Wassergehalt im Holz der Umgebungsfeuchte anpasst. Der Fachmann spricht hier von Hygroskopie (die Fähigkeit Wasser aus der Luft wieder aufzunehmen)

Heizwert

Quelle: Lwf Bayerische Staatsforstverwaltung, Merkblatt Nr. 12, 2003

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Quelle: LWF, Bayerische Staatsforstverwaltung

Zusammenhang zwischen Wassergehalt und Heizwert

Der Heizwert je Gewichtseinheit hängt nicht von der unterschiedlichen Dichte der Holzarten ab. Entscheidend ist der Anteil des Wassers an der Gesamtmasse, der Wassergehalt. Nadelholz weist aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung einen geringfügig höheren Heizwert je kg auf als Laubholz.

Wie kann ich den Heizwert bei bestimmten Wassergehalten selbst berechnen?
Bei der Verbrennung von Holz verdampft zunächst das enthaltene Wasser. Die dazu benötigte Energie beträgt 0,68 kWh je kg Wasser (Verdampfungswärme). Zieht man die für die Verdampfung des Wassers benötigte Energie von der in der verbleibenden Trockenmasse enthaltenen Energie ab, errechnet sich der Heizwert.

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Beispiel:

Der Heizwert je kg bei 30 % Wassergehalt beträgt: (70 % x 5 kWh) – (30 % x 0,68 kWh) = 3,3 kWh. Überschlägig liegt der Heizwert von absolut trockenem Holz (Wassergehalt 0 %) bei 5 kWh/kg. Lufttrockenes Holz (Wassergehalt 15 – 20 %) besitzt einen durchschnittlichen Heizwert von 4 kWh/kg, frisch geschlagenes Holz (Wassergehalt 50 % und mehr) von 2 kWh/kg.

Im Gegensatz zum Heizwert je Gewichtseinheit verringert sich der Heizwert je Volumeneinheit bei steigendem Wassergehalt nur wenig. Dagegen treten die Unterschiede bei Baumarten mit verschiedenen Dichten wie Fichte und Buche deutlich hervor.

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Beispiel: Der Heizwert von einem Festmeter, Raummeter oder Schüttraummeter Holz mit Wassergehalt 50 % (waldfrisch) liegt nur 15 % niedriger als der von lufttrockenem Holz (Wassergehalt 15 %). Bezogen auf das Gewicht beträgt der Unterschied mit 2 statt 4 kWh je kg dagegen 50 %! Der Heizwert der Buche je Volumeneinheit liegt aufgrund ihrer hohen Dichte gegenüber der Fichte ein Drittel höher, je Gewichtseinheit aber 5 % tiefer!

Die Volumeneinheiten fm, rm und srm gelten für das Holz, wie es im Wald anfällt, unabhängig vom Wassergehalt. Der Volumenschwund, der bei Trocknung unter 25 % Wassergehalt (Fasersättigungspunkt) beginnt, wird in der Heizwerttabelle nicht berücksichtigt.

Heizwerttabelle für verschiedene Baumarten

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