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Internationales Bildhauersymposium Moritzburg e.V. 2009                 
Markt 1, 01468 Moritzburg,
Tel/FAX 035207 – 89900
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
http//www.symposium-moritzburg.de

Nächstes Symposium im Jahr: 2011
Skulptur

INTERNATIONALER SKULPTURENPARK MORITZBURG
LEBENSRAUM – KULTURLANDSCHAFT- LABORATORIUM DER KUNSTKONZEPTION

Es ist eine Besonderheit der Bildhauerei und der modernen Skulptur überhaupt, dass sie infolge ihrer Dimensionen und Gewichte automatisch im öffentlichen Architektur – oder Landschaftsraum präsent ist. Dieser Tatsache will der Verein Internationales Bildhauersymposium Moritzburg e.V. gemeinsam mit kunstinteressierten Partnern durch die Schaffung eines künstlerischen Skulpturenparks entgegenkommen. Im Moritzburger Landschaftsraum soll ein „LABORATORIUM DER KUNST“ entstehen, wo sich vor allem Bildhauer mit ihren Arbeiten präsentieren, was aber auch den Ausgangspunkt bildet für eine Begegnung mit anderen Kunstformen. Die Basis dafür bilden die in regelmäßigen Abständen veranstalteten internationalen Symposien.

Die Geschichte der Bildhauersymposien

Sie geht zurück auf den Bildhauer Karl Prantl (geb. 1923), welcher im Jahre 1959 im Steinbruch St. Margarethen in Österreich das 1. Symposium für europäische Bildhauer organisierte. Seitdem finden in den verschiedensten Materialien weltweit bekannte Symposien statt. Daraus hervor gingen in Europa unter anderem auch einige bedeutende, weiträumig angelegte Kunstgärten und Skulpturenparks. Der Verein Internationales Bildhauersymposium Moritzburg e. V. organisiert seit 2002 im Abstand von zwei Jahren internationale Symposien für Bildhauer. Die entstandenen Arbeiten, welche die Künstler in dieser Zeit schaffen finden an ausgewählten Standorten in der Kulturlandschaft um Moritzburg dauerhafte Aufstellung. Die Bildhauersymposien sind von großem Interesse für die Bewohner, Gäste und Touristen in Moritzburg und entwickeln sich zu einem regional bedeutenden kulturellen Leitprojekt für den Kulturraum mit internationaler Beteiligung und Ausstrahlung. In den bereits stattgefundenen Symposien entstanden 30 Skulpturen, die sich im Eigentum des Vereins befinden und den Grundstein für den Skulpturenpark bilden.

Ziele von Symposium und Skulpturenpark

  1. Schaffung einer international bedeutsamen künstlerischen Plattform durch die Symposien und den Skulpturenpark als künstlerische und  kulturtouristische Basis für Akteure, Besucher und Kommune und für den Dialog verschiedener Kulturen.
  2. Entwicklung des Skulpturenparks „Lebensraum – Kulturlandschaft“ u.a. mit den Ergebnissen der Symposien zu einer repräsentativen Freiluftausstellung.
  3. Zusammenarbeit mit dem Europaratprojekt „Via Regia“ (Blume am Wege)
  4. Schaffung von Präsentationsräumen für Großplastik und Land-Art-Projekten bei besonderer Beachtung historischer und natürlichen Gegebenheiten
  5. Hinweis auf frühere Gestaltungsideen für die Landschaft, Wege- und Blickbeziehungen, Naturschutz – Artenschutz
  6. Markierung landschaftstypischer Merkmale, wie Schutzgebiete, forstliche Besonderheiten, Biotope, Vegetation und Tierwelt
  7. Zusammenführung kultureller Interessen mit den Aufgaben von Natur- und Artenschutz . Wald als Naturraum und Kulturraum.
  8. Zusammenarbeit mit Wettinischer Forstverwaltung, Staatsforst, Gemeinde und anderen Kulturträgern.
  9. Thematische Bezüge zum Natur- Landschafts- und Artenschutz in den Kunstwerken, sowie Darstellung von Tendenzen zeitgenössischer Skulptur
  10. Realisierung von Kunstwerken auch über Stipendien, Arbeit über einen längeren Zeitraum vor Ort. Bevorzugte Verwendung von Elbsandstein und Holz aus umliegenden Forsten für die Kunstwerke
  11. Möglichkeit der Präsentation im öffentlichen Raum, sowie des Erwerbs von Kunstwerken
  12. Beförderung der Auseinandersetzung der Bevölkerung mit Bildender und Angewandter Kunst, sowie die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an Kunst, Bewusstseinsbildung
  13. Einbeziehung von Studierenden der Kunsthochschulen, Hospitationsangebote
  14. Vernetzung der Akteure, Kulturvermittler und Kulturschaffenden der Region, Entwicklung von Partnerschaften in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  15. Pflege kultureller Vielfalt unter Berücksichtigung dezentraler und regionaler Strukturen und kultureller Traditionen
  16. Langfristige Schaffung eines Skulpturenwanderwegs für die Region